Dieses Foto zeigt eine Elternpost in Form von Kinderbildern in Plastikbechern in der Kita.
Wiebke Peitz/Charité

Kinder-Früherkennungs­untersuchungen

Ob die Entwicklung Ihres Kindes auch tatsächlich normal verläuft, sollte ein erfahrener Kinder- und Jugendarzt beurteilen.

Bitte vereinbaren Sie daher rechtzeitig einen Termin zur anstehenden Früherkennungsuntersuchung für Ihr Kind.

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Warum ist eine lückenlose Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen wichtig?

Gerade in den ersten Lebensjahren macht Ihr Kind sehr viele Entwicklungsschritte. Um eventuell vorliegende Erkrankungen und Entwicklungsverzögerungen frühzeitig erkennen und entsprechend handeln zu können, gibt es regelmäßige Untersuchungen. Diese sind ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge für Ihr Kind. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Innerhalb der ersten sechs Lebensjahre untersucht die Ärztin oder der Arzt, ob sich Ihr Kind gesund und altersgemäß entwickelt. Die Ergebnisse jeder Untersuchung werden Ihnen erläutert. Darüber hinaus werden Sie über Schutzimpfungen informiert, die zugleich mit den Untersuchungen erfolgen können.

Sie haben bei sämtlichen Untersuchungen die Gelegenheit, die Entwicklung Ihres Kindes mit der Ärztin oder dem Arzt zu besprechen und Fragen zu stellen, etwa zu Themen wie Ernährung oder Unfallvermeidung.

Zudem erhalten Sie im Rahmen der einzelnen Untersuchungen von der Ärztin oder dem Arzt Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten, z.B. zu Eltern-Kind-Angeboten, Frühen Hilfen, Familienhebammen, Familienpaten und zum öffentlichen Gesundheitsdienst.

Wann sollen die jeweiligen Untersuchungen durchgeführt werden?

Für alle Untersuchungen sind bestimmte Zeiträume vorgegeben. Dass Sie diese kennen und einhalten, ist besonders wichtig, da manche Erkrankungen nur in einer bestimmten Altersspanne rechtzeitig erkannt und behandelt werden können, z.B. Stoffwechselstörungen oder Fehlstellungen der Hüfte.

Auch bei Frühgeborenen, also Kindern, die vor der 37+0 Schwangerschaftswoche geboren werden, sollen die Untersuchungszeiträume dringend eingehalten werden. In solchen Fällen wird der frühe Geburtstermin bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt.

Bitte nutzen Sie das Angebot der Untersuchungen! Dadurch geben Sie sich und Ihrem Kind die Chance, dass gesundheitliche Probleme oder Auffälligkeiten rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.

Kinder-Früherkennungsuntersuchungen

Kinder-Früherkennungsuntersuchung U4 – empfohlen vom 3. bis zum 4. Lebensmonat

Die meisten Babys werden in diesem Alter immer mobiler und aktiver. Sie beginnen, nach Dingen zu greifen und zu lächeln. Sie reagieren auf ihre Bezugsperson. Außerdem machen sie sich durch bestimmte Laute bemerkbar.

Die Ärztin oder der Arzt achtet vor allem darauf, ob sich Ihr Baby körperlich und geistig altersgerecht entwickelt. Unter anderem wird auch beobachtet, wie sich Ihr Baby bewegt. Die Ärztin oder der Arzt prüft, ob Ihr Baby hören und sehen kann.

Außerdem interessiert es Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wie Sie und Ihr Baby miteinander im Kontakt sind. Es wird wieder eine körperliche Untersuchung durchgeführt und dabei wird auch kontrolliert, ob die Knochenlücke am Kopf (Fontanelle) ausreichend groß ist, damit der Schädel weiterhin problemlos wachsen kann.

Zur U4 werden Wiederholungsimpfungen angeboten. Spätestens jetzt erfolgen die ersten Impfungen. Zudem spricht die Ärztin oder der Arzt mit Ihnen über Themen wie die Ernährung und Verdauung Ihres Babys, Maßnahmen zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes, Unfallverhütung und wie Sie reagieren sollten, wenn Ihr Baby besonders viel schreit und nicht schlafen kann.

Weitere Themen sind die Förderung der Sprachentwicklung durch häufiges Sprechen und Singen mit dem Baby sowie die Rachitisprophylaxe mittels Vitamin D und die Kariesprophylaxe mittels Fluorid. Sie erhalten Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten, z.B. Eltern-Kind-Hilfen und Frühe Hilfen.

Falls der Neugeborenen-Hörtest noch nicht stattgefunden hat, sollte er nun umgehend erfolgen.

Kinder-Früherkennungsuntersuchung U5 – empfohlen vom 6. bis zum 7. Lebensmonat

Ihr Baby entwickelt sich weiter. Die meisten Babys können ihren Oberkörper auf den gestützten Armen anheben. Sie lachen, wenn sie geneckt werden, und sie versuchen vielleicht schon, sich mit mehrsilbigen Lautketten wie "dei-dei-dei" mitzuteilen.

Bei einigen Babys setzt jetzt das "Fremdeln" ein, Ihr Baby unterscheidet also in seinem Verhalten zwischen bekannten und unbekannten Personen. Typisch für dieses Alter ist auch, dass Gegenstände in die Hand genommen und in den Mund gesteckt werden.

Die Ärztin oder der Arzt achtet bei der U5 insbesondere darauf, ob es bei Ihrem Baby Hinweise auf Entwicklungsverzögerungen oder -risiken gibt. Ihr Baby wird körperlich untersucht. Um Hinweise auf Sehstörungen zu bekommen, werden zur Untersuchung der Augen bestimmte Tests durchgeführt. Die Ärztin oder der Arzt beobachtet, wie beweglich Ihr Baby ist und wie es seinen Körper beherrscht.

Außerdem interessiert sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für den Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Baby und berät Sie zu den laut Impfkalender empfohlenen Schutzimpfungen. Außerdem spricht die Ärztin oder der Arzt mit Ihnen über Themen wie die Ernährung und Verdauung Ihres Babys sowie über Maßnahmen zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes.

Sehr wichtig ist das Gespräch über Unfallverhütung, Ihr Verhalten, wenn das Baby schreit, und die Vermeidung von Schlafstörungen. Die Förderung der Sprachentwicklung ist ein weiteres Thema. Darüber hinaus werden die Rachitisprophylaxe mittels Vitamin D und die Kariesprophylaxe mittels Fluorid besprochen.

Sie erhalten von der Ärztin oder dem Arzt Rat zur kindlichen Mundhygiene.
Zur Abklärung von Auffälligkeiten an den Zähnen oder der Mundschleimhaut bei Ihrem Baby werden Sie zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt verwiesen. Sie erhalten Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten, z.B. Eltern-Kind-Hilfen und Frühen Hilfen.

Kinder-Früherkennungsuntersuchung U6 – empfohlen vom 10. bis zum 12. Lebensmonat

Ihr Kind ist jetzt fast ein Jahr alt. Es kann wahrscheinlich schon robben oder krabbeln und sich an Möbeln in den Stand hochziehen. Mit Unterstützung geht es möglicherweise sogar schon ein paar Schritte. Ihr Kind wird fingerfertiger, sodass es mit etwas Hilfe auch schon aus einem Becher trinken kann. Die meisten Kinder ahmen in diesem Alter Laute nach und können Doppelsilben wie "da-da" bilden. Wenn Sie Ihr Kind dazu auffordern, reicht es Ihnen vielleicht schon einen Gegenstand.

Die Ärztin oder der Arzt achtet bei der U6 wieder besonders auf Entwicklungsauffälligkeiten. Ihr Kind wird körperlich untersucht. Zum Erkennen von Sehstörungen werden Untersuchungen der Augen durchgeführt. Die Ärztin oder der Arzt schaut, wie beweglich Ihr Kind ist und wie es seinen Körper beherrscht. Außerdem interessiert sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für den Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt berät Sie zu den laut Impfkalender empfohlenen Schutzimpfungen und bespricht mit Ihnen Themen wie die Ernährung Ihres Kindes und Maßnahmen zur Unfallverhütung. Die Förderung der Sprachentwicklung sind weitere Themen, ebenso die Rachitisprophylaxe mittels Vitamin D und Kariesprophylaxe mittels Fluorid.

Sie erhalten von der Ärztin oder dem Arzt Hinweise zur kindlichen Mundhygiene. Zur Abklärung von Auffälligkeiten an den Zähnen oder der Mundschleimhaut bei Ihrem Kind werden Sie zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt verwiesen. Sie erhalten Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten, z.B. Eltern-Kind-Hilfen und Frühe Hilfen.

Kinder-Früherkennungsuntersuchung U7 – empfohlen vom 21. bis zum 24. Lebensmonat

Ihr Kind ist jetzt fast zwei Jahre alt. Es kann nun wahrscheinlich schon über längere Zeit frei und sicher laufen und auch schon Treppenstufen hinuntergehen. Bei den meisten Kindern wächst der Wortschatz schnell. Sie sagen gerne "Nein" und probieren aus, was sie mit ihrem Verhalten bewirken.

Die letzte Untersuchung liegt etwa ein Jahr zurück. Die Ärztin oder der Arzt achtet bei der U7 wieder besonders auf Entwicklungsauffälligkeiten. Ihr Kind wird körperlich untersucht. Zum Erkennen von Sehstörungen werden Untersuchungen der Augen durchgeführt.

Die Ärztin oder der Arzt prüft, ob Ihr Kind einfache Wörter und Sätze versteht. Sie werden gefragt, wie sich Ihr Kind zum Beispiel beim Spielen, in der Familie oder in einer Gruppe von Kindern verhält. Außerdem interessiert sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für den Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt berät Sie zu den laut Impfkalender empfohlenen Schutzimpfungen. Zudem spricht die Ärztin oder der Arzt mit Ihnen über Themen wie die Ernährung Ihres Kindes, Maßnahmen zur Unfallverhütung, die Förderung der Sprachentwicklung und die Kariesprophylaxe mittels Fluorid.

Sie erhalten von der Ärztin oder dem Arzt Hinweise zur kindlichen Mundhygiene. Zur Abklärung von Auffälligkeiten beim Kieferwachstum, an den Zähnen oder der Mundschleimhaut bei Ihrem Kind werden Sie zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt verwiesen.

Kinder-Früherkennungsuntersuchung U7a – empfohlen vom 34. bis zum 36. Lebensmonat

Ihr Kind ist jetzt etwa drei Jahre alt. Die meisten Kinder sprechen von sich in der Ich-Form und möchten mit kleinen Handreichungen im Haushalt helfen. Sie haben Freude daran, mit anderen Kindern zu spielen und dabei in andere Rollen zu schlüpfen. Ihr Kind hat vielleicht einen großen Bewegungsdrang, kann schon Stufen im "Erwachsenenschritt" steigen und von unteren Treppenstufen herabspringen.

Die Ärztin oder der Arzt achtet bei der U7a wieder besonders auf Entwicklungsauffälligkeiten. Ihr Kind wird körperlich untersucht. Zum Erkennen von Sehstörungen werden Sehtests durchgeführt.

Außerdem sieht sich die Ärztin oder der Arzt bei der U7a die Beschaffenheit der Zähne und die Entwicklung des Kiefers an.

Eine besondere Aufmerksamkeit gilt der sprachlichen Entwicklung Ihres Kindes. Außerdem interessiert sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für den Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind, berät Sie zu den laut Impfkalender empfohlenen Schutzimpfungen und bespricht mit Ihnen Themen wie die Ernährung und Bewegung Ihres Kindes sowie Maßnahmen zur Unfallverhütung.

Die Förderung der Sprachentwicklung sowie die Rolle von Medien, z.B. Fernsehen, Spielekonsolen, Internet und Ähnlichem, im Alltag des Kindes sind weitere Themen.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verweist Sie zur zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung.

Kinder-Früherkennungsuntersuchung U8 – empfohlen vom 46. bis zum 48. Lebensmonat

Ihr Kind ist jetzt fast vier Jahre alt. Die meisten Kinder können sich in diesem Alter schon selbst an- und ausziehen. Ihre Sprache ist schon so weit entwickelt, dass sie vielleicht kleine Geschichten erzählen können und viele Fragen nach dem Warum, Wie, Wo oder Wann stellen.

Die Ärztin oder der Arzt achtet bei der U8 wieder besonders auf Entwicklungsauffälligkeiten. Ihr Kind wird körperlich untersucht. Zum Erkennen von Sehstörungen werden Sehtests durchgeführt. Das Hörvermögen Ihres Kindes wird ebenfalls geprüft. Die Ärztin oder der Arzt untersucht die Beschaffenheit der Zähne und die Entwicklung des Kiefers.

Während der Untersuchung testet die Ärztin oder der Arzt, wie beweglich und geschickt Ihr Kind ist, ob es sich alleine beschäftigen kann und wie gut es spricht. Sie werden gefragt, wie sich Ihr Kind beim Spielen, in der Familie oder in einer Gruppe von Kindern verhält. Außerdem interessiert sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für den Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind und berät Sie zu den laut Impfkalender empfohlenen Schutzimpfungen.

Des Weiteren spricht die Ärztin oder der Arzt mit Ihnen über Themen wie die Ernährung und Bewegung Ihres Kindes, Maßnahmen zur Unfallverhütung, die Förderung der Sprachentwicklung und den verantwortungsbewussten Gebrauch von Medien, z.B. Fernsehen, Spielekonsolen, Internet und Ähnlichem im Alltag Ihres Kindes.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verweist Sie zur zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung.

Kinder-Früherkennungsuntersuchung U9 – empfohlen vom 60. bis zum 64. Lebensmonat

Ihr Kind ist jetzt etwa fünf Jahre alt. Viele Kinder haben in diesem Alter einen großen Bewegungsdrang, klettern gern und stellen viele Fragen. In der Regel entwickeln die Kinder in Rollenspielen mit anderen viel Fantasie und haben Freude am Malen mit Buntstiften oder am Schneiden mit einer Schere. Sollte Ihr Kind noch nicht alle Laute fehlerfrei aussprechen, bitten Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, darauf besonders zu achten und Sie dazu zu beraten.

Die Ärztin oder der Arzt achtet bei der U9 wieder besonders auf Entwicklungsauffälligkeiten. Ihr Kind wird körperlich untersucht. Zum Erkennen von Sehstörungen werden wieder Sehtests durchgeführt.
Die Ärztin oder der Arzt testet, wie beweglich und wie geschickt Ihr Kind ist und wie gut es spricht.

Außerdem möchte die Ärztin oder der Arzt wissen, woran Ihr Kind Interesse und Freude hat oder wovor es sich möglicherweise ängstigt. Ihr Kind kommt bald in die Schule. Damit die Ärztin oder der Arzt Sie gegebenenfalls rechtzeitig unterstützen kann, sind diese Informationen wichtig. Außerdem interessiert sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für den Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt berät Sie zu den laut Impfkalender empfohlenen Schutzimpfungen und spricht mit Ihnen über Themen wie die Ernährung und Bewegung Ihres Kindes, Maßnahmen zur Unfallverhütung, die Förderung der Sprachentwicklung und den verantwortungsbewussten Gebrauch von Medien, z.B. Fernsehen, Spielekonsolen, Internet und Ähnlichem im Alltag Ihres Kindes.

Sie werden nochmals auf eine Kariesprophylaxe mittels Fluorid aufmerksam gemacht. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verweist Sie zur zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung.

Wofür wird das Kinderuntersuchungsheft benötigt?

Kinderuntersuchungsheft

Jede Mutter erhält bei der Entlassung aus der Geburtseinrichtung beziehungsweise bei einer Hausgeburt von der betreuenden Hebamme ein gelbes Kinderuntersuchungsheft mit einem eingeklebten Screening-ID-Bogen.

In diesem Heft dokumentiert die Kinder- und Jugendärztin oder der Kinder- und Jugendarzt die Ergebnisse der Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9, sowie spezielle Früherkennungsuntersuchungen wie das erweitertes Neugeborenenscreeneing, Screening auf Mukoviszidose (seit Februar 2017) und das Neugeborenen-Hörscreening.

Auf der Titelseite des Kinderuntersuchungsheftes steht, wann welche Früherkennungsuntersuchung ansteht (empfohlener Zeitpunkt). Wenn die Untersuchungen im Toleranzzeitraum laut Kinderrichtlinie durchgeführt werden, übernimmt die Krankenkasse Ihres Kindes die Kosten der Untersuchung.

Das gelbe Kinderuntersuchungsheft wurde auch in die englische Sprache übersetzt.

Seit dem 01.01.2017 gibt es ein neues Kinderuntersuchungsheft

Die Inhalte der Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 wurden überarbeitet. Neue Untersuchungsinhalte wurden aufgenommen und standardisiert. Die bisherigen "gelben Hefte" werden bis zur U6 durch die neuen Hefte abgelöst. Die Eltern führen dementsprechend 2 Hefte.

Bei Kindern, deren U6 bereits erfolgt ist, dokumentiert der Arzt beziehungsweise die Ärztin die neuen Untersuchungsinhalte auf Einlegeblättern im bisherigen Kinderuntersuchungsheft.

Neu: Die Teilnahmekarte

Im neuen Kinderuntersuchungsheft gibt es die Möglichkeit, sich die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen auf einer herausnehmbaren Karte durch die Praxis bestätigen zu lassen. Mit dieser Karte können Eltern gegenüber Behörden, Kindertagesstätten und ähnlichen Einrichtungen nachweisen, dass ihr Kind an den Untersuchungen teilgenommen hat, ohne vertrauliche Informationen offenlegen zu müssen.

In der letzten Umschlagseite des Kinderuntersuchungsheftes ist eine Tasche, in der Sie den Impfpass Ihres Kindes aufbewahren können. Das Kinderuntersuchungsheft mit den Screening-ID-Etiketten und dem Impfpass sollten Sie sorgfältig aufbewahren und zu jedem Untersuchungstermin Ihres Kindes mitnehmen.

Berliner Kinderzahnpass

Dieses Foto zeigt das Titelbild vom Berliner Kinderzahnpass
Beispiel-Berliner Kinderzahnpass

Kariesfreie Milchzähne sind die Grundlage für gesunde bleibende Zähne.

Bereits im Kleinkindalter können Karieserreger den ersten Zähnchen schwer zu schaffen machen.
Um die frühkindliche Mund- und Zahngesundheit nachhaltig zu verbessern, wird eine zahnmedizinischen Vorsorge, sobald die ersten Milchzähne durchgebrochen sind, beim Zahnarzt empfohlen.

Eltern von Neugeborenen erhalten mit dem Kinder-Untersuchungsheft auch den Berliner Kinderzahnpass. So haben Eltern alle Dokumentationen der ärztlichen und zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen in einer Hand. Den Zahnpass finden Sie auf der letzten Innenseite des Kinder-Untersuchungsheftes.

Sollte im Kinderuntersuchungsheft Ihres Kindes noch kein Zahnpass vorhanden sein, dann wenden Sie sich bitte an Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt. Im Einzelfall kann ein Kinderzahnpass auch über die Zentrale Stelle bestellt werden.

Praktische Tipps für gesunde Milchzähne sowie wichtige Kontaktdaten finden Sie auch auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales.